Nachhaltiger Tourismus - Austausch mit MANZARA Istanbul

Aktualisiert: vor 4 Tagen



Heute haben wir mit den Gründern von MANZARA über nachhaltigen Tourismus gesprochen. Gabriele Kern-Altındiş und Erdoğan Altındiş haben einen speziellen Ansatz für nachhaltiges Reisen geschaffen. Die beiden Architekten nutzen leerstehende und unrenovierte Altbauwohnungen in der Türkei und schaffen neue Erlebnisräume: und zwar nachhaltig. Denn Substanz ist ein Geschenk. Altes Material ist meist robuster und nichts ist so gut wie Holz, das schon über 100 Jahre „gelagert“ wurde. Ganz abgesehen von der Schönheit der Oberflächen, die Geschichten erzählen und die kein Künstler so einzigartig gestalten kann. Jede Delle, jede Furche eine Entdeckung.


Die Gründer setzen in einem wunderbaren Ansatz die „Cradle to Cradle“ Philosophie um und vermitteln dabei eine Begeisterung bei den Reisenden für das Natürliche. Leben wie ein Einheimischer, wenn auch nur für eine kurze Zeit, öffnet Türen und überwindet Grenzen: Nutzung der natürlichen Ressourcen vor Ort. Ein Blick in den Metzgerladen zeigt hier, wo das Fleisch herkommt. Die Fische kauft man hier vom Kutter, gerade schwammen sie noch im Meer. Brot im Holzofen mit Pinienzapfen gebacken und wenn die Brote fertig sind, bringen die Köche von den umliegenden Restaurants ihre gefüllten Schmortöpfe vorbei und lassen sie in der Resthitze simmern.


Hier erfüllt nachhaltiger Tourismus gleich mehrere Aspekte. Reisende werden von dem natürlichen Umgang mit Ressourcen in einer wunderbaren Umgebung inspiriert und tragen diese Begeisterung weiter zu Freunden, Bekannten in die Welt hinaus. Dies führ zu mehr Verständigung zwischen Kulturen und Lebensphilosophien. Ein starker, positiver Impact auf Planet und Gesellschaft. Und dies auch wirtschaftlich erfolgreich. Gabriele und Erdoğan hatten vor der Pandemie ein Team von 30 Mitarbeitern und über 50 Objekte in der Betreuung/Entwicklung.


Wir haben Gabriele und Erdoğan zu unserem Zukunftssalon am 22. September in die Seidlvilla eingeladen und freuen uns auf Ihre leidenschaftliche und authentische „Geschichte“. Vielleicht lassen wir uns danach vor Ort von dem Gefühl für Natürlichkeit inspirieren – bei einer gemeinsamen Olivenernte im Herbst.


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